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CO2-Zertifikate / Emissionshandel

Nachhaltigkeitab 13 J.
Unternehmen müssen für ihren CO2-Ausstoß bezahlen – pro Tonne ca. 40–100€. Je mehr CO2, desto teurer. Soll Anreize schaffen, Emissionen zu reduzieren.

Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument zum Klimaschutz: Unternehmen müssen für jede Tonne CO2, die sie ausstoßen, ein Zertifikat kaufen.

So funktioniert es:

• Die EU legt eine Obergrenze fest, wie viel CO2 insgesamt ausgestoßen werden darf
• Diese Menge wird auf Zertifikate aufgeteilt und verkauft/versteigert
• Unternehmen die weniger ausstoßen, können überschüssige Zertifikate verkaufen
• Unternehmen die mehr ausstoßen, müssen zusätzliche Zertifikate kaufen

Preis (2026): Ca. 40–80€ pro Tonne CO2 im EU-Emissionshandel. Seit 2021 gibt es auch einen nationalen CO2-Preis auf Heizöl, Gas und Kraftstoffe (ca. 55€/Tonne) – der macht Benzin, Diesel und Heizen teurer.

Was es für dich bedeutet: Der CO2-Preis erhöht Benzin um ca. 15 Cent/Liter und Gas um ca. 1,5 Cent/kWh. Tendenz steigend – geplant sind 65€/Tonne ab 2026.

Wusstest du? Der EU-Emissionshandel hat seit 2005 die CO2-Emissionen der teilnehmenden Sektoren um über 40% reduziert – und gilt als das effektivste Klimaschutz-Instrument der EU.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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