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Digitaler Nachlass

Erbschaftab 9 J.
Was passiert mit deinen Online-Konten, E-Mails, Social Media und Krypto-Wallets wenn du stirbst? Ohne Regelung: Hinterbliebene kommen nicht ran. So regelst du deinen digitalen Nachlass.

Warum digitaler Nachlass wichtig ist:

Im Todesfall müssen Hinterbliebene dutzende Online-Konten verwalten oder schließen – oft ohne Passwörter. Ohne Vorbereitung ist das extrem schwierig bis unmöglich.

Was zum digitalen Nachlass gehört:

Finanzen: Online-Banking, Depots, PayPal, Krypto-Wallets
E-Mail: Gmail, Outlook (oft der Schlüssel zu allem anderen)
Social Media: Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok
Abos: Netflix, Spotify, Cloud-Speicher, Zeitschriften
Fotos & Dokumente: Google Drive, iCloud, Dropbox
Digitale Käufe: Steam-Spiele, Kindle-Bücher, iTunes-Musik

So regelst du es:

Passwort-Manager: Alle Passwörter an EINEM Ort (Bitwarden, 1Password). Master-Passwort sicher hinterlegen (Bankschließfach oder Notar)
Digitale Vollmacht: In der Vorsorgevollmacht ausdrücklich digitale Konten erwähnen
Google Inaktivitätsmanager: Bestimme was mit deinem Google-Konto passiert wenn du 3+ Monate inaktiv bist
Facebook Nachlassverwalter: Lege fest wer dein Profil verwaltet nach dem Tod
Krypto: Seed Phrase sicher hinterlegen (ohne sie ist das Geld für immer verloren!)

Wusstest du? Geschätzt 30 Millionen Facebook-Profile gehören mittlerweile verstorbenen Menschen. Bis 2070 könnten mehr Tote als Lebende auf Facebook sein – wenn die Plattform so lange existiert.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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