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Exit-Strategie

GründerErwachsene
Wie der Gründer und Investoren ihr Geld zurückbekommen: Verkauf an größeres Unternehmen (Trade Sale), Börsengang (IPO) oder Rückkauf durch Management (MBO).

Die Exit-Strategie beschreibt, wie Gründer und Investoren ihre Unternehmensanteile wieder zu Geld machen.

Die 4 wichtigsten Exit-Wege:

1. Trade Sale (Unternehmensverkauf):

• Verkauf an ein größeres Unternehmen
• Häufigster Exit (ca. 80% aller Exits)
• Beispiel: Microsoft kauft LinkedIn für 26 Mrd. Dollar

2. IPO (Börsengang):

• Aktien werden öffentlich an der Börse verkauft
• Selten, aber potenziell am lukrativsten
• Beispiel: Zalando-IPO 2014

3. Secondary Sale:

• Anteile an andere Investoren verkaufen (nicht an der Börse)
• Z.B. ein früher VC verkauft an einen späteren VC

4. Management Buyout (MBO):

• Das Management kauft das Unternehmen von den Eigentümern/Investoren
• Oft durch Fremdfinanzierung (Leveraged Buyout)

Warum wichtig? Investoren (VCs, Business Angels) wollen ihr Geld zurück – mit Gewinn. Ohne Exit-Perspektive investiert kein VC. Daher muss jeder Businessplan eine Exit-Strategie enthalten.

Wusstest du? Der größte deutsche Startup-Exit: Delivery Hero kaufte 2020 Woowa (Südkoreanischer Lieferdienst) für über 4 Milliarden Euro. Der größte deutsche Börsengang: Porsche 2022 mit 75 Milliarden Euro Bewertung.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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