Fixkosten vs. variable Kosten
Der Unterschied zwischen fixen und variablen Kosten ist fundamental für jede Finanzplanung.
Fixkosten (gleichbleibend, schwer änderbar):
• Miete inkl. Nebenkosten: Größter Posten (~30–35% des Einkommens)
• Versicherungen: Haftpflicht, KV, BU, Kfz
• Strom/Gas: Abschlag monatlich
• Internet/Handy: Vertragsgebühren
• Abos: Netflix, Spotify, Fitnessstudio, Zeitungen
• Kredit-Raten: Auto, Baufinanzierung
• Kinderbetreuung: Kita, Hort
Variable Kosten (schwankend, leichter anpassbar):
• Lebensmittel: 300–800€/Monat je nach Familie
• Kleidung: Stark schwankend
• Freizeit/Restaurant: Flexibel
• Benzin: Je nach Fahrverhalten
• Geschenke: Saisonal
Die 50-30-20-Regel als Orientierung:
• 50% für Fixkosten (Muss)
• 30% für variable Kosten und Freizeit (Wunsch)
• 20% für Sparen und Investieren
Warnzeichen:
• Fixkosten über 50%: Du bist finanziell unflexibel
• Fixkosten über 70%: Akute Gefahr bei Einkommensausfall
• Abo-Falle: Durchschnittsdeutsche geben 30–50€/Monat für vergessene Abos aus
Fixkosten senken – die größten Hebel:
• Miete: Umziehen oder WG-Zimmer (größter Einzelposten)
• Versicherungen: Jährlich vergleichen (oft 20–30% Ersparnis)
• Strom/Gas: Anbieterwechsel (200–500€/Jahr)
• Handy: Prepaid oder günstiger Tarif (10 statt 40€/Monat)
• Abos durchforsten: Jedes Abo einzeln prüfen („Nutze ich das wirklich?“)
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