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Goldstandard

Geschichteab 13 J.
Ein Währungssystem, bei dem der Wert des Geldes an Gold gebunden war. Jeder Geldschein konnte gegen eine feste Menge Gold eingetauscht werden. Endete 1971.

Der Goldstandard war ein Währungssystem, bei dem jeder Geldschein durch eine feste Menge Gold gedeckt war. Du konntest theoretisch zur Zentralbank gehen und dein Geld gegen Gold eintauschen.

Geschichte:

1870er: Die meisten Industrieländer führen den Goldstandard ein
1914: Erster Weltkrieg – Goldstandard wird aufgegeben um Krieg zu finanzieren
1944: Bretton-Woods-System: Dollar an Gold gebunden, andere Währungen an Dollar
1971: US-Präsident Nixon hebt die Goldbindung des Dollars auf („Nixon-Schock“)

Seitdem: Alle modernen Währungen sind „Fiatgeld“ – ihr Wert basiert auf Vertrauen in den Staat, nicht auf Gold. Das erlaubt flexible Geldpolitik, birgt aber die Gefahr der Überschuldung.

Wusstest du? Die Deutsche Bundesbank besitzt noch immer über 3.350 Tonnen Gold – der zweitgrößte Goldschatz der Welt (nach den USA). Wert: über 200 Milliarden Euro.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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