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Handelsplatz

Börseab 9 J.
Wo Wertpapiere gehandelt werden: Xetra, Tradegate, gettex, Regionalbörsen oder außerbörslich. Die Wahl des Handelsplatzes beeinflusst Kosten, Spread und Handelszeiten.

In Deutschland gibt es mehrere Handelsplätze für Wertpapiere – jeder mit eigenen Vor- und Nachteilen.

Die wichtigsten Handelsplätze:

1. Xetra (Frankfurt):

• Der Referenzmarkt für deutsche Aktien (über 90% des Börsenhandels)
• Handelszeit: 9:00–17:30 Uhr
• Engste Spreads, höchste Liquidität
• Kosten: Transaktionsentgelt 0,0048% (min. 0,60€)

2. Tradegate:

• Beliebt bei Privatanlegern (Partner vieler Neobroker)
• Handelszeit: 8:00–22:00 Uhr (länger als Xetra)
• Keine Börsengebühren für Privatanleger
• Gute Spreads bei großen Aktien/ETFs

3. gettex (München):

• Partner von Scalable Capital und anderen
• Handelszeit: 8:00–22:00 Uhr
• Sehr günstig, Baader Bank als Market Maker

4. Lang & Schwarz Exchange (Hamburg):

• Partner von Trade Republic
• Handelszeit: 7:30–23:00 Uhr
• 1€ Fremdkostenpauschale

5. Regionalbörsen:

• Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Hannover, München
• Teils Spezialisierung (Stuttgart: Zertifikate, Düsseldorf: Anleihen)

Faustregel für Privatanleger:

• Große Standardaktien/ETFs: Neobroker-Handelsplatz reicht
• Nebenwerte/Exoten: Besser über Xetra (höhere Liquidität)
• Außerhalb 9:00–17:30: Spreads sind breiter = teurer

Wusstest du? Über 90% des deutschen Börsenhandels nach Volumen laufen über Xetra – aber nach Anzahl der Orders führen inzwischen die Neobroker-Handelsplätze wie Tradegate und gettex, weil Millionen Kleinanleger dort handeln.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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