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KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)

BörseErwachsene
Aktienkurs geteilt durch Gewinn pro Aktie. Zeigt, wie viele Jahre es dauern würde, den Kaufpreis durch Gewinne zurückzuverdienen. Niedriges KGV = günstig, hohes KGV = teuer.

Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis, englisch P/E Ratio) ist die meistgenutzte Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Es zeigt, wie teuer eine Aktie im Verhältnis zu ihrem Gewinn ist.

Berechnung: Aktienkurs ÷ Gewinn pro Aktie. Eine Aktie kostet 80€ und das Unternehmen macht 4€ Gewinn pro Aktie: KGV = 80 ÷ 4 = 20.

Interpretation:

• KGV unter 12: Potenziell unterbewertet („günstig“)
• KGV 12–20: Fair bewertet
• KGV über 25: Potenziell überbewertet („teuer“)

Vorsicht: Ein niedriges KGV ist nicht automatisch ein Schnäppchen – manchmal sind Unternehmen aus gutem Grund billig (sinkende Gewinne, Probleme). Und ein hohes KGV kann gerechtfertigt sein bei stark wachsenden Unternehmen (Tech-Sektor).

Wusstest du? Das durchschnittliche KGV des S&P 500 lag historisch bei ca. 16. Aktuell liegt es bei über 25 – der Markt ist also historisch gesehen teuer bewertet.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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