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Wohlstandsschere

Wirtschaftab 9 J.
Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich: Das reichste 1% der Deutschen besitzt ca. 35% des Gesamtvermögens. Die ärmere Hälfte besitzt nur ca. 2%. Trend: wird größer.

Die Wohlstandsschere (Vermögensungleichheit) beschreibt die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich.

Zahlen für Deutschland:

• Die reichsten 10% besitzen ca. 60% des Gesamtvermögens
• Das reichste 1% besitzt ca. 35%
• Die ärmere Hälfte (50%) besitzt nur ca. 2%
• Medianes Nettovermögen: ca. 70.000€ (deutlich weniger als Durchschnitt: ~260.000€)

Ursachen:

• Vermögen wächst schneller als Löhne (Aktien, Immobilien steigen stärker)
• Ererbtes Vermögen: Reiche erben mehr, werden reicher
• Niedrigzinsen 2010–2022: Immobilienpreise explodierten – wer schon Eigentum hatte, profitierte
• Bildungsungleichheit: Finanzbildung fehlt besonders bei einkommensschwachen Familien

Was hilft: Frühe Finanzbildung, früh investieren (auch kleine Beträge), Zinseszins langfristig nutzen. Der ETF-Sparplan ist eines der wenigen Werkzeuge, das JEDEM den Zugang zum Kapitalmarkt ermöglicht – ab 1€/Monat.

Wusstest du? Deutschland hat eine der höchsten Vermögensungleichheiten in Europa. Paradoxerweise haben viele „reiche“ Länder (Schweden, Dänemark) eine ähnlich hohe Ungleichheit – wegen starker Sozialstaaten sparen die Bürger weniger privat.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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