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Zölle

Internationalab 9 J.
Abgaben auf importierte Waren. Machen Importe teurer und schützen heimische Produzenten. Seit 2018 prägen US-Zölle (Trump) die Weltwirtschaft – mit Folgen für deutsche Exporte.

Zölle sind Steuern auf importierte Waren, die an der Grenze erhoben werden. Sie machen ausländische Produkte teurer und schützen damit die heimische Industrie.

Wie Zölle funktionieren:

Ein Fernseher aus Südkorea kostet 500€. Mit 10% Zoll: 550€ an der EU-Außengrenze. Ein europäischer Fernseher für 540€ wird plötzlich wettbewerbsfähig.

EU-Zölle (Beispiele):

• Autos aus Nicht-EU: 10%
• Textilien: 8–12%
• Lebensmittel: stark variierend (Zucker: 40%!)
• Innerhalb der EU: 0% (Binnenmarkt)

Aktuelle Bedeutung: US-Zölle auf chinesische, europäische und andere Waren haben seit 2018 den Welthandel verändert. EU-Strafzölle auf chinesische E-Autos (bis 45%) schützen die europäische Autoindustrie. Für Verbraucher bedeuten Zölle: höhere Preise.

Wusstest du? Vor dem Zweiten Weltkrieg waren Zölle die Haupteinnahmequelle vieler Staaten. Die USA finanzierten sich über 100 Jahre fast ausschließlich über Zölle – es gab keine Einkommensteuer bis 1913.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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