Der Traum vom Eigenheim – aber wie finanziert man ihn? Dieses Modul erklärt Familien alles Wichtige rund um Immobilienkauf und Baufinanzierung: von der Frage „Mieten oder Kaufen?“ über Eigenkapital bis zu den versteckten Nebenkosten.
Kaufen oder Mieten?
Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab: Zinsniveau, Immobilienpreise, Ihre finanzielle Situation und wie lange Sie am Ort bleiben möchten. Unser Immobilienrechner hilft bei der Entscheidung.
Eigenkapital: Wie viel brauche ich?
Mindestens 20% des Kaufpreises plus Kaufnebenkosten (ca. 10-15%). Bei einer Immobilie für 400.000 Euro sollten Sie also mindestens 120.000-140.000 Euro mitbringen.
Kaufnebenkosten nicht vergessen
Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notarkosten (ca. 1,5%), Makler (3-7%), Grundbucheintrag – schnell kommen 10-15% des Kaufpreises an Nebenkosten zusammen.
❓ Häufige Fragen
Wie viel Eigenkapital brauche ich für den Hauskauf?
Ideal sind 20-30% des Kaufpreises plus Nebenkosten. Minimum: Die Kaufnebenkosten (ca. 10-15%) sollten aus eigenen Mitteln finanzierbar sein.
Was kostet eine Baufinanzierung monatlich?
Faustregel: Bei 300.000 Euro Kredit, 3,5% Zins und 2% Tilgung zahlen Sie ca. 1.375 Euro/Monat. Nutzen Sie unseren Kreditrechner für Ihre individuellen Zahlen.
Lohnt sich ein Hauskauf bei den aktuellen Zinsen?
Das hängt vom lokalen Immobilienmarkt und Ihren persönlichen Umständen ab. Vergleichen Sie die monatliche Rate mit Ihrer aktuellen Miete und berücksichtigen Sie Instandhaltungskosten.
Welche Nebenkosten fallen beim Hauskauf an?
Grunderwerbsteuer (je Bundesland 3,5-6,5%), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5-2%), Maklerprovision (3-7% vom Kaufpreis). Rechnen Sie mit 10-15% Nebenkosten.
Sondertilgung – lohnt sich das?
Fast immer ja! Sondertilgungen reduzieren die Restschuld und damit die Zinslast erheblich. Bei 300.000 Euro Kredit spart jede 10.000 Euro Sondertilgung tausende Euro Zinsen.