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Aktienrückkauf

BörseErwachsene
Das Unternehmen kauft eigene Aktien an der Börse zurück. Reduziert die Aktienanzahl, steigert den Gewinn pro Aktie. Alternative zur Dividende – steuerlich oft günstiger.

Bei einem Aktienrückkauf (Share Buyback) kauft ein Unternehmen seine eigenen Aktien an der Börse und zieht sie ein. Es gibt dann weniger Aktien im Umlauf – jede verbleibende Aktie ist mehr wert.

Warum machen Unternehmen das?

Gewinn pro Aktie steigt: Gleicher Gewinn ÷ weniger Aktien = höherer Gewinn pro Stück
Steuerlich attraktiver als Dividende: Kursgewinne werden erst beim Verkauf besteuert
Signal: „Wir glauben, unsere Aktie ist unterbewertet“

Größte Rückkauf-Programme: Apple hat seit 2012 über 600 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe ausgegeben – mehr als das BIP der meisten Länder.

Wusstest du? Apple kauft so aggressiv eigene Aktien zurück, dass die Gesamtzahl der Apple-Aktien seit 2012 um über 40% gesunken ist. Wer Apple-Aktien hält, besitzt also automatisch einen immer größeren Anteil.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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