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Arbeitszeitkonto

Arbeitab 9 J.
Ein Konto auf dem Überstunden und Minusstunden gesammelt werden. Statt Auszahlung: Später als Freizeit nehmen. Manche Unternehmen bieten Langzeitkonten für Sabbatical oder Frührente.

Ein Arbeitszeitkonto sammelt Plus- und Minusstunden: Arbeitest du mehr als vereinbart, wird die Zeit gutgeschrieben. Arbeitest du weniger, wird sie abgezogen.

Kurzzeit-Arbeitszeitkonto:

• Überstunden sammeln und später als freie Tage nehmen
• Typisch: bis zu 100–200 Stunden Guthaben möglich
• Muss innerhalb von 6–12 Monaten ausgeglichen werden

Langzeit-Arbeitszeitkonto (Wertguthaben):

• Über Jahre Stunden oder Gehalt ansparen
• Später einlösen für: Sabbatical, Frührente, Teilzeit-Phase
• Guthaben wird oft in Geld umgerechnet und ggf. verzinst/investiert
• Insolvenzgeschützt (seit 2009 gesetzlich vorgeschrieben)

Vorteile für Arbeitnehmer:

✅ Flexibilität: Arbeiten wenn viel zu tun ist, frei wenn wenig zu tun ist
✅ Langzeitkonto ermöglicht bezahlte Auszeiten
✅ Sozialversicherung läuft während der Freistellungsphase normal weiter

Wusstest du? Rund 7 Millionen Beschäftigte nutzen ein Arbeitszeitkonto. Vorsicht bei Arbeitgeber-Insolvenz: Angesparte Stunden können verloren gehen, wenn sie nicht insolvenzsicher angelegt sind.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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