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Bretton Woods

GeschichteErwachsene
Das Weltwirtschaftssystem von 1944–1971: Der US-Dollar war an Gold gebunden, alle anderen Währungen an den Dollar. Schuf die Grundlage für die Nachkriegs-Weltwirtschaft.

Im Juli 1944 trafen sich 44 Länder im US-Städtchen Bretton Woods und schufen ein neues internationales Währungssystem:

Die Regeln:

• Der US-Dollar wurde zur Leitwährung
• 1 Unze Gold = 35 US-Dollar (fest)
• Alle anderen Währungen hatten feste Wechselkurse zum Dollar
• Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank wurden gegründet

Warum es endete: Die USA druckten mehr Dollar als sie Gold hatten (Vietnam-Krieg, Sozialprogramme). 1971 hob Präsident Nixon die Goldbindung auf – der „Nixon-Schock“. Seitdem haben wir flexible Wechselkurse und Fiatgeld.

Warum es heute noch wichtig ist: Die in Bretton Woods gegründeten Institutionen (IWF, Weltbank) existieren bis heute und prägen die globale Finanzarchitektur.

Wusstest du? Das System band alle Währungen an den US-Dollar (35 Dollar = 1 Unze Gold). Als Präsident Nixon 1971 die Goldbindung aufhob, begann die Ära der frei schwankenden Wechselkurse.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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