Bretton Woods
Im Juli 1944 trafen sich 44 Länder im US-Städtchen Bretton Woods und schufen ein neues internationales Währungssystem:
Die Regeln:
• Der US-Dollar wurde zur Leitwährung
• 1 Unze Gold = 35 US-Dollar (fest)
• Alle anderen Währungen hatten feste Wechselkurse zum Dollar
• Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank wurden gegründet
Warum es endete: Die USA druckten mehr Dollar als sie Gold hatten (Vietnam-Krieg, Sozialprogramme). 1971 hob Präsident Nixon die Goldbindung auf – der „Nixon-Schock“. Seitdem haben wir flexible Wechselkurse und Fiatgeld.
Warum es heute noch wichtig ist: Die in Bretton Woods gegründeten Institutionen (IWF, Weltbank) existieren bis heute und prägen die globale Finanzarchitektur.
📚 Bretton Woods verstanden?
Vertiefe dein Finanzwissen mit 60 kostenlosen Lernmodulen und 16 Rechnern.
📚 Zu den Lernpfaden →Das könnte dich auch interessieren