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EBITDA

BörseErwachsene
Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization – Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Zeigt die operative Ertragskraft eines Unternehmens unabhängig von Finanzierung und Steuern.

EBITDA ist eine bereinigte Gewinnkennzahl die zeigt, wie profitabel das Kerngeschäft eines Unternehmens ist – ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen und Abschreibungen.

Was wird rausgerechnet und warum:

Interest (Zinsen): Hängen von der Finanzierungsstruktur ab, nicht vom Geschäft
Taxes (Steuern): Variieren je nach Land und Steuerstrategie
Depreciation (Abschreibungen auf Sachanlagen): Buchhalterische Größe, kein echter Geldfluss
Amortization (Abschreibungen auf immaterielle Werte): Ebenso buchhalterisch

Wofür wird EBITDA genutzt?

Unternehmensvergleich: EBITDA-Marge (EBITDA ÷ Umsatz) vergleicht die Profitabilität unabhängig von Steuerstandort und Finanzierung
Unternehmensbewertung: EV/EBITDA (Enterprise Value ÷ EBITDA) ist eine der wichtigsten Bewertungskennzahlen bei Übernahmen
Kreditverhandlungen: Banken nutzen EBITDA um die Kreditwürdigkeit zu beurteilen

Kritik: Warren Buffett hasst EBITDA: „Glaubt irgendein Manager wirklich, dass die Zahnfee die Abschreibungen bezahlt?“ EBITDA ignoriert reale Kosten – Maschinen MÜSSEN ersetzt werden.

Wusstest du? Warren Buffett nannte EBITDA einmal „Bulls*** Earnings“ – weil die Kennzahl wichtige Kosten ignoriert. Trotzdem ist sie weltweit die meistgenutzte Vergleichskennzahl bei Unternehmensübernahmen.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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