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Effektivzins

Krediteab 13 J.
Der effektive Jahreszins enthält alle Kosten eines Kredits: Sollzins + Gebühren. Er ist der beste Vergleichswert zwischen verschiedenen Kreditangeboten.

Der Effektivzins zeigt die tatsächlichen jährlichen Gesamtkosten eines Kredits – inklusive aller Gebühren und Nebenkosten. Er ist IMMER höher als der Sollzins.

Was ist im Effektivzins enthalten?

• Sollzins (der reine Zinssatz)
• Tilgungsverrechnung (wann werden Tilgungen gutgeschrieben?)
• Bearbeitungsgebühren
• Kontoführungsgebühren
• Auszahlungskurs (bei Disagio)

Was ist NICHT enthalten?

• Bereitstellungszinsen
• Schätzkosten (Gutachter)
• Kontoführungsgebühren für Girokonten
• Notarkosten

Rechenbeispiel:

• Kredit: 200.000€, Sollzins 3,1%, 10 Jahre Bindung
• Plus 500€ Bearbeitungsgebühr, Disagio 2%
• Effektivzins: 3,42% (statt 3,1% Sollzins)

Warum der Effektivzins so wichtig ist:

• Pflichtangabe: Banken müssen ihn in der Werbung angeben (PAngV)
• Vergleichbarkeit: NUR über den Effektivzins kannst du Kreditangebote fair vergleichen
• Faustregel: Ist der Effektivzins deutlich höher als der Sollzins, hat der Kredit hohe versteckte Kosten

Wusstest du? Ein Kredit mit 3,1% Nominalzins kann teurer sein als einer mit 3,3%, weil versteckte Nebenkosten den Effektivzins auf 3,8% treiben können.
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📅 Stand: 17. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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