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Sollzins

Krediteab 13 J.
Der reine Zinssatz eines Kredits ohne Nebenkosten. Der Sollzins ist immer niedriger als der Effektivzins, weil er Gebühren nicht enthält.

Der Sollzins (früher: Nominalzins) ist der reine Zinssatz, den du für geliehenes Geld zahlst – ohne Nebenkosten und Gebühren.

Fest vs. variabel:

Fester Sollzins:

• Bleibt für die vereinbarte Zinsbindungsfrist gleich (z.B. 10, 15, 20 Jahre)
Vorteil: Planungssicherheit – deine Rate ändert sich nicht
Nachteil: Wenn die Marktzinsen sinken, zahlst du trotzdem den alten Zins

Variabler Sollzins:

• Passt sich regelmäßig an den Marktzins an (meist an den EURIBOR gekoppelt)
Vorteil: Profitierst sofort von sinkenden Zinsen
Nachteil: Risiko steigender Raten bei Zinserhöhungen
Kündigungsrecht: Bei variablem Zins kannst du jederzeit mit 3 Monaten Frist kündigen

Aktuelle Sollzinsen (Baufinanzierung, 2025):

10 Jahre fest: ca. 3,3–3,8%
15 Jahre fest: ca. 3,5–4,0%
20 Jahre fest: ca. 3,7–4,2%

Wichtig: Vergleiche Kredite NICHT über den Sollzins, sondern über den Effektivzins – der enthält alle Nebenkosten.

Wusstest du? Der EZB-Leitzins lag von März 2016 bis Juli 2022 über sechs Jahre lang bei exakt 0,00% – die längste Nullzinsphase in der europäischen Geschichte.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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