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Euro-Schuldenkrise

Geschichteab 13 J.
Ab 2010 drohten Griechenland, Irland, Portugal und Spanien unter ihren Staatsschulden zusammenzubrechen. Die EU rettete sie mit Milliardenhilfen – unter strengen Sparauflagen.

Die Euro-Schuldenkrise begann 2010, als mehrere Eurozone-Länder ihre Staatsschulden nicht mehr bedienen konnten.

Was passierte:

Griechenland: Hatte jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und Statistiken geschönt. Schuldenquote: über 180% des BIP. Rettungspakete: über 290 Mrd. Euro
Irland: Bankenblase geplatzt. Staat musste Banken retten und wurde selbst zum Hilfsempfänger
Portugal, Spanien: Immobilienblase + hohe Staatsverschuldung
Italien: Drittgrößter Anleihemarkt der Welt – „too big to fail, too big to bail“

Die Rettung: Der „Euro-Rettungsschirm“ (EFSF/ESM) stellte hunderte Milliarden Euro bereit. EZB-Chef Mario Draghi sagte 2012 den berühmten Satz: „Whatever it takes“ – die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Die Märkte beruhigten sich.

Folgen: Strenge Sparmaßnahmen in Griechenland (Renten gekürzt, Steuern erhöht, Massenarbeitslosigkeit). Die Krise prägte die europäische Politik über ein Jahrzehnt.

Wusstest du? Mario Draghis drei Worte „Whatever it takes“ am 26. Juli 2012 gelten als der wichtigste Satz in der Geschichte des Euro. Die Zinsen für südeuropäische Staatsanleihen fielen sofort und dramatisch.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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