Rezession
Eine Rezession liegt vor, wenn die Wirtschaftsleistung (BIP) in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen schrumpft – die Wirtschaft also rückwärts läuft.
Was passiert in einer Rezession?
• Unternehmen: Weniger Aufträge → Kurzarbeit → Entlassungen
• Verbraucher: Weniger Einkommen → weniger Konsum → Abschwung verstärkt sich
• Staat: Weniger Steuereinnahmen + mehr Sozialausgaben → höhere Verschuldung
• Börse: Fällt oft VOR der Rezession (Börse als Frühindikator)
Rezessionen in Deutschland seit 1950:
• 1966/67: Erste Nachkriegsrezession (−0,3%)
• 1974/75: Ölkrise (−1,4%)
• 1980/82: Zweite Ölkrise
• 1993: Wiedervereinigungsschock
• 2003: Dotcom-Folgen
• 2009: Finanzkrise (−5,7% – schwerste seit dem Krieg!)
• 2020: Corona (−3,7%)
• 2023: Energiekrise/Inflation (−0,3%)
Im Schnitt alle 9 Jahre.
Was du in einer Rezession tun solltest:
• NICHT panisch Aktien verkaufen – Rezessionen sind IMMER temporär
• Notgroschen: Jetzt zeigt sich, warum er so wichtig ist
• ETF-Sparplan weiterlaufen lassen: Du kaufst Aktien zum Schnäppchenpreis
• Wer Cash hat: Rezessionen sind die besten Kaufgelegenheiten an der Börse
📚 Rezession verstanden?
Vertiefe dein Finanzwissen mit 60 kostenlosen Lernmodulen und 16 Rechnern.
📚 Zu den Lernpfaden →Das könnte dich auch interessieren