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Konjunktur

Wirtschaftab 13 J.
Der zyklische Verlauf der Wirtschaft: Aufschwung, Boom, Abschwung, Rezession. Diese Zyklen wiederholen sich alle 5–10 Jahre.

Konjunktur beschreibt die zyklischen Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität – die Abfolge von Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession.

Die 4 Phasen:

1. Aufschwung (Expansion):

• BIP wächst, Unternehmen investieren, Arbeitslosigkeit sinkt
• Steigende Gehälter, wachsender Konsum

2. Boom (Hochkonjunktur):

• Wirtschaft auf Höchststand, Vollbeschäftigung
Gefahr: Überhitzung, steigende Inflation, Spekulationsblasen

3. Abschwung (Rezession):

• BIP schrumpft (technisch: 2 Quartale hintereinander), Investitionen sinken
• Unternehmen entlassen, Konsumzurückhaltung

4. Talsohle (Depression):

• Tiefpunkt der wirtschaftlichen Aktivität
• Hohe Arbeitslosigkeit, geringe Investitionen
• Beginn der Erholung wenn Zinsen sinken und Staat gegensteuert

Konjunktur in Deutschland:

Typischer Zyklus: 7–10 Jahre
Seit 1950: 8 Rezessionen (im Schnitt alle 9 Jahre)
Letzte Rezession: 2023 (−0,3% BIP)
Schwerste Rezession: 2009 (−5,7%, Finanzkrise)

Konjunkturindikatoren:

ifo Geschäftsklimaindex: Wichtigstes deutsches Stimmungsbarometer
Arbeitslosenquote: Spätindikator
Auftragseingänge: Frühindikator

Wusstest du? Der typische Konjunkturzyklus in Deutschland dauert 7–10 Jahre. Seit 1950 gab es 8 Rezessionen – im Schnitt alle 9 Jahre.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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