Finanzkrise 2008
Die Finanzkrise 2008 war die schwerste Wirtschaftskrise seit der Großen Depression. Am 15. September 2008 meldete die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an – und die Welt hielt den Atem an.
Wie es dazu kam:
1. US-Banken vergaben massenhaft Immobilienkredite an Menschen, die sie nicht zurückzahlen konnten („Subprime“)
2. Diese Kredite wurden in komplexe Wertpapiere verpackt und weltweit verkauft
3. Als die Immobilienblase platzte, wurden die Wertpapiere wertlos
4. Banken weltweit hatten Milliarden damit verloren – Panik brach aus
Die Folgen für Deutschland: Das BIP sank 2009 um 5,7% (schwerster Einbruch seit dem Krieg). Der DAX fiel von 8.000 auf 3.600 Punkte. Kurzarbeit rettete Millionen Jobs. Die Regierung stützte Banken mit über 400 Milliarden Euro.
Die Lektion: Zu viel Verschuldung + zu wenig Regulierung + Gier = Katastrophe. Seitdem wurden Banken strenger reguliert (Basel III).
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