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Geldpolitik

Wirtschaftab 13 J.
Die Steuerung der Geldmenge und Zinsen durch die Zentralbank (EZB). Ziel: Preisstabilität (~2% Inflation). Werkzeuge: Leitzins ändern, Anleihen kaufen/verkaufen.

Geldpolitik ist die Steuerung der Wirtschaft durch die Zentralbank – in der Eurozone durch die EZB.

Das Hauptziel: Preisstabilität – also eine Inflationsrate von ca. 2%. Nicht zu hoch (Kaufkraftverlust), nicht zu niedrig (Deflationsgefahr).

Die Werkzeuge:

1. Leitzins:

• Zins erhöhen → Kredite werden teurer → weniger Konsum → Inflation sinkt
• Zins senken → Kredite werden billiger → mehr Konsum → Wirtschaft wird angeheizt

2. Anleihekauf (Quantitative Easing):

• EZB kauft Staatsanleihen → pumpt Geld in den Markt → Zinsen sinken
• 2015–2022: EZB kaufte über 4 Billionen Euro an Anleihen

3. Mindestreserve:

• Banken müssen einen Teil der Einlagen bei der EZB hinterlegen
• Erhöhung → weniger Geld im Umlauf

Für dich relevant: Die EZB-Zinsentscheidungen beeinflussen DIREKT deine Tagesgeldzinsen, Kreditkosten, Immobilienpreise und Aktienrenditen.

Wusstest du? Die EZB hat zwischen 2015 und 2022 über 4.000.000.000.000 Euro (4 Billionen!) an Anleihen gekauft – mehr als das gesamte BIP Deutschlands. Das war die größte geldpolitische Maßnahme der europäischen Geschichte.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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