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Insolvenz

WirtschaftErwachsene
Zahlungsunfähigkeit: Wenn eine Person oder ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr bedienen kann. Für Privatpersonen gibt es die Privatinsolvenz mit 3 Jahren Restschuldbefreiung.

Insolvenz bedeutet, dass eine Person oder ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr bezahlen kann – es ist überschuldet oder zahlungsunfähig.

2 Arten:

1. Regelinsolvenz (Unternehmen):

• Für Selbstständige und Unternehmen
• Insolvenzverwalter übernimmt die Kontrolle
• Ziel: Entweder Sanierung oder geordnete Abwicklung
2024: Über 22.000 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland – höchster Stand seit 10 Jahren

2. Verbraucherinsolvenz (Privatpersonen):

• Für Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslose
Seit 2020: Restschuldbefreiung nach nur 3 Jahren (vorher 6 Jahre!)
• Außergerichtlicher Einigungsversuch ist Pflicht (vorher mit Gläubigern verhandeln)
• Pfändungsschutz: Existenzminimum bleibt geschützt (~1.402€/Monat)

Insolvenz anmelden:

Pflicht für Geschäftsführer: Innerhalb von 3 Wochen nach Zahlungsunfähigkeit – sonst Straftat (Insolvenzverschleppung!)
Für Privatpersonen: Freiwillig, aber oft der einzige Weg raus aus der Schuldenfalle

Häufigste Ursachen: Fehlende Liquidität (82%), nicht mangelnder Gewinn. Viele insolvente Unternehmen waren profitabel – ihnen ging nur das Bargeld aus.

Wusstest du? 2024 wurden in Deutschland über 22.000 Unternehmensinsolvenzen angemeldet – der höchste Stand seit 10 Jahren. Hauptursache ist nicht mangelnder Umsatz, sondern fehlende Liquidität.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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