Negativzinsen
Negativzinsen (auch Verwahrentgelt oder Strafzinsen) bedeuten, dass du für dein eigenes Geld auf dem Bankkonto zahlen musst – die Bank nimmt dir Geld weg statt Zinsen zu geben.
Wie kam es dazu?
• 2014 senkte die EZB den Einlagezins auf −0,10%
• 2019 auf −0,50%
• Banken gaben die Kosten an Kunden weiter
• Typisch: −0,5% auf Guthaben über 50.000 oder 100.000€
Was das bedeutete: 100.000€ auf dem Konto × −0,5% = 500€/Jahr Strafzinsen. PLUS Inflation (ca. 2%): Realer Verlust: 2.500€/Jahr. Sparer verloren Geld – auf dem Konto UND durch Kaufkraftverlust.
Ende der Negativzinsen: Im Juli 2022 erhöhte die EZB erstmals seit 11 Jahren die Zinsen. Seitdem gibt es wieder positive Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld. Negativzinsen sind Geschichte – vorerst.
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