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Negativzinsen

Bankingab 13 J.
Wenn du für dein Guthaben auf dem Konto ZAHLEN musst statt Zinsen zu bekommen. Von 2014–2022 Realität in Europa. Seit der Zinswende 2022 Geschichte.

Negativzinsen (auch Verwahrentgelt oder Strafzinsen) bedeuten, dass du für dein eigenes Geld auf dem Bankkonto zahlen musst – die Bank nimmt dir Geld weg statt Zinsen zu geben.

Wie kam es dazu?

• 2014 senkte die EZB den Einlagezins auf −0,10%
• 2019 auf −0,50%
• Banken gaben die Kosten an Kunden weiter
• Typisch: −0,5% auf Guthaben über 50.000 oder 100.000€

Was das bedeutete: 100.000€ auf dem Konto × −0,5% = 500€/Jahr Strafzinsen. PLUS Inflation (ca. 2%): Realer Verlust: 2.500€/Jahr. Sparer verloren Geld – auf dem Konto UND durch Kaufkraftverlust.

Ende der Negativzinsen: Im Juli 2022 erhöhte die EZB erstmals seit 11 Jahren die Zinsen. Seitdem gibt es wieder positive Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld. Negativzinsen sind Geschichte – vorerst.

Wusstest du? Japan lebt bereits seit den 1990er Jahren mit Null- und Negativzinsen. Die Bank of Japan hatte von 2016 bis 2024 einen Einlagezins von −0,1%. Erst im März 2024 kehrte Japan zu positiven Zinsen zurück – nach 8 Jahren.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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