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Rebalancing

Investierenab 13 J.
Dein Portfolio zurück zur Ursprungs-Aufteilung bringen: Wenn Aktien gestiegen sind (70% statt 60%), verkäufst du Aktien und kaufst Anleihen nach. Einmal im Jahr reicht.

Rebalancing bedeutet, die ursprünglich geplante Aufteilung deines Portfolios wiederherzustellen.

Warum nötig? Verschiedene Anlageklassen entwickeln sich unterschiedlich. Wenn Aktien stark steigen, verschiebt sich die Balance:

Beispiel:

Startportfolio: 70% Aktien-ETF / 30% Tagesgeld
Nach 1 Jahr (Aktien +20%): 77% Aktien / 23% Tagesgeld
Rebalancing: Aktien-ETF teilweise verkaufen, Tagesgeld auffüllen → zurück zu 70/30

Vorteile:

✅ Hält das Risiko konstant (sonst wird dein Portfolio über die Zeit riskanter)
✅ Erzwingt „Buy Low, Sell High“ (du verkaufst was gestiegen ist, kaufst was gefallen ist)
✅ Diszipliniert: Keine emotionalen Entscheidungen

Wie oft? Einmal im Jahr reicht. Oder wenn eine Anlageklasse mehr als 5 Prozentpunkte abweicht. Beim Pantoffel-Portfolio der Stiftung Warentest: 1x jährlich.

Wusstest du? Studien zeigen, dass jährliches Rebalancing die Rendite kaum verändert, aber das Risiko messbar senkt. Es ist eine der wenigen Strategien, die „kostenloses“ Risikomanagement bieten.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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