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Stop-Loss

BörseErwachsene
Ein automatischer Verkaufsauftrag, der ausgelöst wird, wenn der Kurs unter einen bestimmten Wert fällt. Schützt vor großen Verlusten – wie eine Notbremse.

Ein Stop-Loss ist ein automatischer Schutz gegen große Verluste. Du legst einen Preis fest, bei dem deine Aktie oder dein ETF automatisch verkauft wird, falls der Kurs fällt.

Beispiel: Du kaufst eine Aktie für 100€ und setzt einen Stop-Loss bei 85€. Wenn der Kurs auf 85€ fällt, wird automatisch verkauft – dein maximaler Verlust: 15%. Ohne Stop-Loss könnte die Aktie auf 50€ fallen und du verlierst 50%.

Wichtig: Bei ETF-Sparplänen (langfristig, Buy and Hold) braucht man normalerweise KEINEN Stop-Loss. Kurzfristige Kurseinbrüche gehören dazu und gleichen sich langfristig aus. Stop-Loss ist eher für aktive Trader relevant.

Wusstest du? Bei Lücken (Gaps) wird der Stop-Loss zum Problem: Wenn eine Aktie über Nacht von 100 auf 80 Euro fällt, wird der Stop bei 90 Euro zum nächsten Kurs ausgeführt – also bei 80 Euro.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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