Kennst du das? Montag bekommst du Taschengeld, und am Mittwoch ist schon alles ausgegeben? Der Wochen-Planer hilft dir, dein Geld so einzuteilen, dass du die ganze Woche etwas davon hast – und sogar noch etwas für dein Sparziel übrig bleibt.
So funktioniert der Wochen-Planer
Gib ein, wie viel Taschengeld du pro Woche bekommst. Der Planer schlägt dir dann eine Aufteilung vor:
| Kategorie | Anteil | Bei 3 €/Woche |
|---|
| 🍭 Sofort ausgeben (Snacks, Eis) | 40% | 1,20 € |
| 🎯 Für später (Wunschkauf) | 40% | 1,20 € |
| 💰 Sparen (Spardose) | 20% | 0,60 € |
Wusstest du? Kinder, die ihr Taschengeld aktiv einteilen, geben im Durchschnitt 30% weniger impulsiv aus. Sie lernen, zwischen „will ich jetzt“ und „will ich später“ zu unterscheiden – eine Fähigkeit, die auch Erwachsene oft vermissen.
Tipps für die Wochenplanung
Plane am Montag: Nimm dir am Taschengeld-Tag 2 Minuten Zeit und überlege, wofür du diese Woche Geld brauchst. Gibt es einen Ausflug? Ein Eis mit Freunden?
Puffer behalten: Plane nicht jeden Cent ein. Ein kleiner Puffer für Überraschungen ist klug – genau wie bei erwachsenen Budgets.
Am Freitag prüfen: Wie viel ist noch übrig? Hast du dich an den Plan gehalten? Was würdest du nächste Woche anders machen?
❓ Häufige Fragen
Ab welchem Alter ist der Wochen-Planer sinnvoll?
Der Wochen-Planer eignet sich für Kinder ab 7 Jahren, die bereits wöchentlich Taschengeld bekommen und die Grundlagen des Rechnens beherrschen. Jüngere Kinder profitieren eher vom Sparziel-Rechner, ältere Kinder (ab 10) können auf die monatliche Planung umsteigen.
Wie bringe ich meinem Kind bei, Geld einzuteilen?
Am besten mit der 3-Gläser-Methode: Ein Glas für „Ausgeben“, eins für „Sparen“ und eins für „Verschenken“. Jedes Mal, wenn dein Kind Geld bekommt, verteilt es den Betrag auf die drei Gläser. Der Wochen-Planer digitalisiert dieses bewährte Prinzip.
Was tun, wenn mein Kind den Plan nicht einhält?
Das ist normal und gehört zum Lernprozess! Machen Sie keinen Vorwurf, sondern besprechen Sie am Wochenende gemeinsam, was passiert ist. Fragen Sie: „Was hättest du anders machen können?“ Kinder lernen aus ihren eigenen Erfahrungen am meisten – und jede Woche ist eine neue Chance.