Der direkte Vergleich
| Tagesgeld | Festgeld | |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | täglich, jederzeit | erst am Laufzeitende |
| Zinssatz | variabel, kann sich jederzeit ändern | fest für die gesamte Laufzeit |
| Zinshöhe | niedriger | meist 0,5–0,7 Prozentpunkte höher |
| Laufzeit | keine | 1 Monat bis 10 Jahre, typisch 1–3 Jahre |
| Einlagensicherung | beide: gesetzlich bis 100.000 € pro Person und Bank | |
| Geeignet für | Notgroschen, kurzfristige Rücklagen | Geld mit festem Zeithorizont ab ca. 12 Monaten |
Zinsniveaus sind Größenordnungen (Stand Juli 2026) – tagesaktuelle Konditionen unterscheiden sich je Bank. SaveFoxy vergleicht keine Banken und erhält keine Provisionen.
Was der Unterschied in Euro bedeutet
Bei 10.000 Euro Anlage bringt 12-Monats-Festgeld gegenüber Tagesgeld derzeit etwa 50–70 Euro mehr pro Jahr. Das lohnt sich – aber nur für Geld, das du in dieser Zeit sicher nicht brauchst. Wer den Notgroschen ins Festgeld sperrt und dann die Waschmaschine kaputtgeht, zahlt den Aufschlag über den teuren Dispo (Ø 11,22 % p. a., Stiftung Warentest 6/2025) mehrfach zurück.
Die sinnvolle Aufteilung
| Topf | Wohin | Warum |
|---|---|---|
| Notgroschen (3–6 Nettomonatsgehälter) | Tagesgeld | muss jederzeit verfügbar sein |
| Geplante Ausgaben in 1–3 Jahren (Auto, Umzug) | Festgeld passender Laufzeit | fester Zins, kein Kursrisiko |
| Langfristiger Vermögensaufbau (10+ Jahre) | ETF-Sparplan | historisch höhere Rendite, Schwankung egalisiert sich |
Wie groß dein Notgroschen sein sollte, sagt dir der Notgroschen-Rechner – und für den langfristigen Topf gibt es den ETF-Sparplan-Rechner.
Die Zinstreppe: flexibel UND festverzinst
Wer z. B. 50.000 Euro anlegen will, ohne alles auf Jahre zu sperren, baut eine Zinstreppe: 5 Festgelder zu je 10.000 Euro mit Laufzeiten von 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren. Ab dann wird jedes Jahr eine Stufe frei – du kannst sie ausgeben oder zum aktuellen Zins neu für 5 Jahre anlegen. So kombinierst du die höheren Festgeld-Zinsen mit jährlicher Verfügbarkeit.