Ein Notgroschen von 3–6 Netto-Monatsgehältern schützt dich vor unerwarteten Ausgaben: Autoreparatur, Waschmaschine kaputt, Jobverlust. Unser Rechner zeigt dir, wie viel du zurücklegen solltest.
Die 3-6-Monate-Regel
Faustregel: Dein Notgroschen sollte 3-6 Netto-Monatsgehälter betragen. Bei 2.500 Euro Netto also 7.500-15.000 Euro. Familien mit Kindern sollten eher 6 Monate ansparen.
Wo parke ich meinen Notgroschen?
Auf einem Tagesgeldkonto – jederzeit verfügbar und sicher. Nicht investieren! Der Notgroschen muss sofort abrufbar sein, wenn du ihn brauchst.
Wie viel Notgroschen für wen?
| Lebenssituation | Empfehlung | Beispiel (bei 2.500 € netto) |
|---|---|---|
| Single, sicherer Job | 3 Monatsgehälter | 7.500 € |
| Paar, zwei Einkommen | 3–4 Monatsgehälter | 7.500–10.000 € |
| Familie mit Kindern | 4–6 Monatsgehälter | 10.000–15.000 € |
| Selbstständige | 6+ Monatsgehälter | ab 15.000 € |
Erst Schulden tilgen oder erst Notgroschen aufbauen?
Die bewährte Reihenfolge: Zuerst einen Mini-Puffer von etwa 1.000 Euro ansparen, dann teure Schulden tilgen (Dispo & Konsumkredite – der durchschnittliche Dispozins liegt bei rund 11% pro Jahr, Stiftung Warentest 2025), erst danach den vollen Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben aufbauen. Und: Der Dispo ist kein Notgroschen – er ist das teuerste Geld, das du leihen kannst.