Vom Brutto-Gehalt gehen in Deutschland je nach Gehaltshöhe und Steuerklasse ca. 26–39% für Steuern und Sozialabgaben ab – je nach Steuerklasse und Gehaltshöhe. Unser kostenloser Brutto-Netto-Rechner zeigt dir in Sekunden, was wirklich auf deinem Konto landet – mit Aufschlüsselung aller Abzüge.
Was wird vom Brutto abgezogen?
Von deinem Brutto-Gehalt werden Steuern (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer) und Sozialabgaben (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) abgezogen. Zusammen machen diese Abzüge je nach Gehaltshöhe und Steuerklasse ca. 26–39% des Bruttos aus – die Beispiele in der Tabelle unten zeigen die genauen Quoten.
Brutto zu Netto 2026: acht Beispiele
So viel bleibt 2026 in Steuerklasse 1 (gesetzlich versichert, kinderlos, ohne Kirchensteuer) vom Monatsbrutto übrig – berechnet mit diesem Rechner:
| Brutto/Monat | Netto/Monat | Netto-Quote |
|---|---|---|
| 2.000 € | ca. 1.478 € | 74 % |
| 2.500 € | ca. 1.771 € | 71 % |
| 3.000 € | ca. 2.057 € | 69 % |
| 3.500 € | ca. 2.336 € | 67 % |
| 4.000 € | ca. 2.609 € | 65 % |
| 4.500 € | ca. 2.876 € | 64 % |
| 5.000 € | ca. 3.135 € | 63 % |
| 6.000 € | ca. 3.648 € | 61 % |
Annahmen: Steuerklasse 1, kinderlos, KV-Zusatzbeitrag 2,9 % (hälftig), keine Kirchensteuer. Mit Kirche, Kindern oder anderer Steuerklasse rechnet dir der Rechner oben dein persönliches Ergebnis in Sekunden aus.
Steuerklassen im Überblick
In Deutschland gibt es 6 Steuerklassen: Klasse 1 (Singles), Klasse 2 (Alleinerziehende), Klasse 3 (Verheiratete Alleinverdiener), Klasse 4 (Verheiratete, beide verdienen), Klasse 5 (Partner von Klasse 3) und Klasse 6 (Zweitjob). Die richtige Steuerklasse kann dein monatliches Netto deutlich beeinflussen.
Tipps zur Steueroptimierung
Im Durchschnitt bekommen Arbeitnehmer 1.240 Euro bei der Steuererklärung zurück (Statistisches Bundesamt, Veranlagungsjahr 2022). Werbungskosten, Fahrtkosten und Fortbildungen sind absetzbar. Nutze den Grundfreibetrag von 12.348 Euro (2026) – bis dahin zahlst du keine Einkommensteuer. Kinderlose ab 23 zahlen übrigens 0,6 Prozentpunkte mehr Pflegeversicherung.