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Alpha

BörseErwachsene
Die Überrendite eines Investments gegenüber dem Vergleichsindex. Positives Alpha = besser als der Markt. Negatives Alpha = schlechter. Die meisten Fondsmanager schaffen kein dauerhaftes Alpha.

Alpha misst, wie viel besser (oder schlechter) ein Investment im Vergleich zum Markt abschneidet.

Berechnung:

Alpha = Tatsächliche Rendite − Erwartete Rendite (basierend auf dem Marktrisiko)

Beispiel:

• Der MSCI World bringt 8% Rendite
• Ein Fonds bringt 10% bei gleichem Risiko
Alpha: +2% – der Fondsmanager hat 2% Überrendite erzielt

Warum Alpha so schwer zu erzielen ist:

• Über 90% der Fondsmanager schaffen langfristig KEIN positives Alpha
• Informationsvorsprung ist im digitalen Zeitalter fast unmöglich
• Hohe Gebühren aktiver Fonds (1,5–2,5%) fressen Alpha auf
• „Alpha“ einzelner Jahre ist oft Zufall, nicht Können („Reversion to the Mean“)

Deshalb ETFs: Da die meisten Profis den Markt nicht schlagen, ist es für Privatanleger sinnvoller, einfach den Markt zu kaufen (ETF) statt Alpha zu jagen.

Wusstest du? Die SPIVA-Studie zeigt jährlich: Über 15 Jahre schaffen über 90% der aktiven Fondsmanager weltweit KEIN positives Alpha. Die wenigen die es schaffen, sind vorher nicht identifizierbar.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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