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Eigenkapitalquote

Gründerab 13 J.
Wie viel Prozent des Unternehmens mit eigenem Geld finanziert ist (statt geliehen). Über 30%: gesund. Unter 10%: riskant. Zeigt die finanzielle Stabilität eines Unternehmens.

Die Eigenkapitalquote zeigt, welcher Anteil des Gesamtkapitals aus eigenen Mitteln stammt.

Berechnung:

Eigenkapitalquote = Eigenkapital ÷ Gesamtkapital × 100

Interpretation:

Über 40%: Sehr stabil finanziert. Kann Krisen gut überstehen
20–40%: Solide. Branchenabhängig akzeptabel
Unter 20%: Viel Fremdkapital. Riskant bei Krisen oder steigenden Zinsen
Unter 10%: Sehr riskant. Kleine Verluste können zur Insolvenz führen

Branchenunterschiede:

Banken: Nur 3–10% Eigenkapital (hoher Hebel, stark reguliert)
Industrie: 25–40% typisch
Tech-Unternehmen: Oft 50%+ (wenig Anlagevermögen nötig)
Immobilien: 10–30% (viel Fremdfinanzierung)

Für Privatanleger: Hohe Eigenkapitalquote = Unternehmen kann Krisen überstehen. Bei Aktienauswahl auf solide Bilanz achten.

Für Privatpersonen: Die gleiche Logik gilt! Wenig Schulden + viel Eigenkapital (Vermögen) = finanzielle Stabilität.

Wusstest du? Die durchschnittliche Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen liegt bei ca. 30%. Apple hat über 50%, viele Banken nur 5–10%.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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