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GuV

Gründerab 13 J.
Gewinn- und Verlustrechnung: Zeigt ob ein Unternehmen in einem Zeitraum Gewinn oder Verlust gemacht hat. Pflicht für alle Kapitalgesellschaften (GmbH, AG). Zusammen mit der Bilanz das Herzstück des Jahresabschlusses.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zeigt, wie viel ein Unternehmen in einem Zeitraum eingenommen und ausgegeben hat – und ob am Ende Gewinn oder Verlust steht.

Vereinfachte Struktur:

Umsatzerlöse: Was das Unternehmen verkauft hat
− Herstellungskosten: Material, Löhne für Produktion
= Bruttoergebnis
− Vertriebskosten: Marketing, Verkäufer
− Verwaltungskosten: Büro, IT, Management
= Operatives Ergebnis (EBIT)
± Zinsergebnis: Zinserträge minus Zinsaufwendungen
= Ergebnis vor Steuern (EBT)
− Steuern
= Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

Zwei Verfahren (HGB):

Gesamtkostenverfahren: Alle Kosten nach Art gegliedert (Material, Personal, Abschreibungen). In Deutschland am häufigsten
Umsatzkostenverfahren: Kosten nach Funktion gegliedert (Herstellung, Vertrieb, Verwaltung). International üblich (IFRS)

Für Privatanleger:

Die GuV zeigt dir:

Wächst der Umsatz? (Wachstum)
Steigt die Marge? (Profitabilität)
Wie hoch ist die Steuerquote?
Gibt es Einmaleffekte? (Sonderabschreibungen, Restrukturierungen)

Wusstest du? Die GuV einer DAX-Firma wie Siemens umfasst Milliarden-Beträge – aber das Grundprinzip ist identisch mit der simplen Einnahmen-Überschuss-Rechnung eines Freelancers: Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn oder Verlust.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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