IWF (Internationaler Währungsfonds)
Der IWF (International Monetary Fund) ist eine internationale Organisation zur Sicherung der globalen Finanzstabilität. Gegründet 1944 in Bretton Woods, Sitz in Washington.
Was macht der IWF?
• Notkredite: Vergibt Kredite an Länder in finanzieller Schieflage (z.B. Griechenland, Argentinien, Pakistan)
• Überwachung: Beobachtet die Wirtschaftspolitik aller 190 Mitgliedsländer
• Beratung: Empfiehlt wirtschaftspolitische Maßnahmen (oft umstritten)
• Sonderziehungsrechte: Eigene Reservewährung für internationale Zahlungen
Kritik: IWF-Kredite kommen mit strengen Auflagen (Sparprogramme, Privatisierung), die oft die ärmere Bevölkerung hart treffen. In Griechenland führten die Auflagen zu massiven Renten- und Gehaltskürzungen.
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