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IWF (Internationaler Währungsfonds)

Internationalab 13 J.
Eine internationale Organisation mit 190 Mitgliedsländern, die die globale Finanzstabilität sichert. Vergibt Notkredite an Länder in Finanznot (z.B. Griechenland 2010).

Der IWF (International Monetary Fund) ist eine internationale Organisation zur Sicherung der globalen Finanzstabilität. Gegründet 1944 in Bretton Woods, Sitz in Washington.

Was macht der IWF?

Notkredite: Vergibt Kredite an Länder in finanzieller Schieflage (z.B. Griechenland, Argentinien, Pakistan)
Überwachung: Beobachtet die Wirtschaftspolitik aller 190 Mitgliedsländer
Beratung: Empfiehlt wirtschaftspolitische Maßnahmen (oft umstritten)
Sonderziehungsrechte: Eigene Reservewährung für internationale Zahlungen

Kritik: IWF-Kredite kommen mit strengen Auflagen (Sparprogramme, Privatisierung), die oft die ärmere Bevölkerung hart treffen. In Griechenland führten die Auflagen zu massiven Renten- und Gehaltskürzungen.

Wusstest du? Deutschland ist mit ca. 5,3% Stimmrechtsanteil der drittgrößte IWF-Aktionär (nach USA und Japan). Die USA haben mit über 16% ein faktisches Vetorecht.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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