Lohntransparenz
Lohntransparenz bedeutet Offenheit über Gehäälter – ein Thema das in Deutschland traditionell gemieden wird, sich aber fundamental ändert.
Das Problem mit dem Tabu:
• Wer nicht weiß, was andere verdienen, verhandelt schlechter
• Der Gender Pay Gap (16%) hält sich unter anderem, weil Frauen seltener über Gehalt verhandeln
• Arbeitgeber profitieren vom Informationsvorsprung – sie kennen ALLE Gehälter, du nur deins
Gehaltsportale – deine Informationswaffe:
• Glassdoor: Anonyme Gehaltsberichte von Mitarbeitern
• Kununu: Arbeitgeberbewertungen mit Gehaltsangaben
• Gehalt.de / StepStone Gehaltsreport: Branchenvergleiche nach Position, Region, Erfahrung
• Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit: Offizielle Daten, kostenlos
Was sich ändert (EU-Richtlinie bis Juni 2026):
• Gehalt MUSS in Stellenausschreibungen stehen
• Auskunftsrecht für ALLE Beschäftigten (nicht nur ab 200 Mitarbeiter)
• Beweislastumkehr bei Lohndiskriminierung
• Bußgelder und Schadensersatz bei Verstößen
Tipps für DICH:
• VOR dem Bewerbungsgespräch: Marktwert auf Gehaltsportalen recherchieren
• Mit Kollegen reden: Es gibt KEIN gesetzliches Verbot, über dein Gehalt zu sprechen (trotz anders lautender AGB-Klauseln – die sind unwirksam!)
• Entgelttransparenzgesetz nutzen: Ab 200 Mitarbeitern: Recht auf Auskunft zum Mediangehalt vergleichbarer Tätigkeiten
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