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Phillips-Kurve

WirtschaftErwachsene
Der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation: Niedrige Arbeitslosigkeit = höhere Inflation (und umgekehrt). Zentralbanken müssen immer zwischen beiden abwägen.

Die Phillips-Kurve beschreibt einen inversen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation.

Die Theorie:

Niedrige Arbeitslosigkeit: Unternehmen müssen höhere Löhne zahlen um Mitarbeiter zu finden → höhere Kosten → höhere Preise → Inflation steigt
Hohe Arbeitslosigkeit: Viele Arbeitssuchende → Löhne stagnieren → Preisdruck sinkt → Inflation sinkt

Das Dilemma der Zentralbank:

• Zinsen senken → Wirtschaft wächst → weniger Arbeitslosigkeit → ABER: mehr Inflation
• Zinsen erhöhen → Inflation sinkt → ABER: Wirtschaft bremst → mehr Arbeitslosigkeit

Kritik: Seit den 1970ern (Stagflation) wurde klar, dass die Phillips-Kurve nicht immer gilt. Manchmal gibt es beides gleichzeitig: hohe Inflation UND hohe Arbeitslosigkeit. Trotzdem ist sie ein wichtiges Denkmodell der Wirtschaftspolitik.

Wusstest du? A.W. Phillips veröffentlichte 1958 seine Analyse britischer Daten von 1861–1957. Der Zusammenhang war so klar, dass er sofort in jedes Wirtschaftslehrbuch aufgenommen wurde – und bis heute darin steht.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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