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Planned Obsolescence

Konsumab 9 J.
Geplante Obsoleszenz: Produkte werden absichtlich so gebaut, dass sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen oder veralten. Drucker, Smartphones, Waschmaschinen – alles betroffen.

Geplante Obsoleszenz bedeutet, dass Hersteller ihre Produkte absichtlich so designen, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben – damit du schneller ein neues kaufst.

Drei Arten:

Technische Obsoleszenz: Sollbruchstellen, billige Bauteile die nach Garantiezeit versagen (Drucker mit Zähler, Akkus die nicht wechselbar sind)
Funktionelle Obsoleszenz: Software-Updates die alte Geräte verlangsamen (iPhones!)
Psychologische Obsoleszenz: Mode und Trends lassen Funktionierendes „alt“ aussehen

Was du tun kannst:

✅ Reparieren statt wegwerfen (Repair Cafés, iFixit.com)
✅ Langlebige Marken wählen (Stiftung Warentest prüft Haltbarkeit)
✅ EU-Recht auf Reparatur: Ab 2025 müssen bestimmte Geräte reparierbar sein
✅ Generalaufbereitete Geräte kaufen (Backmarket, reBuy)

Wusstest du? Glühbirnen konnten früher 2.500+ Stunden leuchten. Das „Phoebus-Kartell“ (1924) einigte sich auf 1.000 Stunden Lebensdauer – der erste dokumentierte Fall von geplanter Obsoleszenz.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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