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Spread

Börseab 9 J.
Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs (Geld-Brief-Spanne). Bei DAX-Aktien nur 0,01–0,05%. Bei Nebenwerten oder außerhalb der Handelszeiten: bis zu 1–3%. Der Spread ist eine versteckte Handelskosten.

Der Spread (Geld-Brief-Spanne) ist die Differenz zwischen dem höchsten Kaufangebot (Geldkurs) und dem niedrigsten Verkaufsangebot (Briefkurs).

Beispiel:

• Siemens-Aktie: Geldkurs 175,02€ / Briefkurs 175,06€
• Spread: 0,04€ (= 0,023%)
• Wenn du für 10.000€ kaufst und sofort wieder verkaufst, verlierst du ~2,30€ durch den Spread

Typische Spreads:

DAX-Aktien (Xetra, Handelszeit): 0,01–0,05% – kaum spürbar
MSCI World ETF (iShares): 0,02–0,05%
Small-Cap-Aktien: 0,1–1% – spürbar teurer
Außerbörslich abends (20–23 Uhr): 0,3–2% – deutlich teurer!
Exotische Währungspaare (Forex): 0,5–3%
Krypto (kleine Coins): 1–5%

Was beeinflusst den Spread?

Liquidität: Mehr Handelsvolumen = engerer Spread
Handelszeit: Während der Kernhandelszeit (9–17:30 Xetra) am engsten
Volatilität: Bei Panik weiten sich Spreads extrem aus
Handelsplatz: Xetra meist enger als Neobroker-Handelsplätze

Praxistipps:

• Große Orders: IMMER Limit setzen (nie Market Order bei illiquiden Werten)
• Handelszeit beachten: Kaufe DAX-ETFs zwischen 9–17:30 Uhr
• Bei Neobrokern prüfen: Trade Republic (L&S), Scalable (gettex) haben teils breitere Spreads als Xetra

Wusstest du? Während des Corona-Crashs im März 2020 weiteten sich die Spreads bei manchen ETFs auf 3–5% aus – 100-mal breiter als normal. Wer in der Panik eine Market Order statt einer Limit Order genutzt hat, zahlte deutlich zu viel.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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