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Umsatzsteuer einfach erklärt

Gründerab 9 J.
Als Selbstständiger musst du Umsatzsteuer berechnen (19%), ans Finanzamt abführen und kannst die Vorsteuer auf DEINE Einkäufe abziehen. Unter 22.000€ Umsatz: Kleinunternehmerregelung befreit davon.

Umsatzsteuer für Selbstständige – die Basics:

Was ist Umsatzsteuer?

Du berechnest deinen Kunden 19% Umsatzsteuer (USt) auf deine Leistungen und führst sie ans Finanzamt ab. Gleichzeitig bekommst du die Umsatzsteuer (dann „Vorsteuer“ genannt) auf DEINE geschäftlichen Einkäufe vom Finanzamt zurück.

Beispiel:

• Du stellst eine Rechnung: 1.000€ netto + 190€ USt = 1.190€ brutto
• Du kaufst einen Laptop: 1.000€ + 190€ USt = 1.190€
• Du führst ans Finanzamt ab: 190€ (eingenommen) − 190€ (Vorsteuer) = 0€

Umsatzsteuer-Voranmeldung:

• Monatlich oder quartalsweise ans Finanzamt melden
• Über ELSTER (kostenlos) oder per Buchhaltungssoftware
• Frist: 10. des Folgemonats

Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG):

• Unter 22.000€ Umsatz/Jahr: Du musst KEINE Umsatzsteuer berechnen
• Vorteil: Weniger Bürokratie, einfachere Rechnungen
• Nachteil: Du kannst auch keine Vorsteuer abziehen

Wusstest du? Die Umsatzsteuer bringt dem Staat über 290 Milliarden Euro pro Jahr – die zweitgrößte Steuerquelle. Den ermäßigten Satz von 7% gibt es für Lebensmittel, Bücher und ÖPNV.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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