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Verlustaversion

Psychologieab 13 J.
Verluste schmerzen doppelt so stark wie gleich große Gewinne freuen. 100€ verlieren fühlt sich schlimmer an als 100€ gewinnen sich gut anfühlt. Erklärt, warum viele zu spät verkaufen.

Verlustaversion (Loss Aversion) ist einer der stärksten psychologischen Effekte im Umgang mit Geld: Wir empfinden Verluste ca. 2x intensiver als gleichwertige Gewinne.

Was das für Anleger bedeutet:

• Du hältst Verlust-Aktien zu lange („Wenn ich jetzt verkaufe, ist der Verlust real“)
• Du verkaufst Gewinn-Aktien zu früh („Lieber den sicheren Gewinn mitnehmen“)
• Du investierst nicht, aus Angst vor Verlusten („Was wenn die Börse crasht?“)

Gegenmittel:

✅ ETF-Sparplan: Du investierst automatisch, ohne emotionale Entscheidungen
✅ Langfristiger Horizont: Über 15+ Jahre hat der MSCI World noch NIE Verlust gemacht
✅ Kontoauszüge nicht zu oft checken: Tägliches Hinschauen erzeugt unnötigen Stress

Wusstest du? Die Psychologen Kahneman und Tversky erhielten für die Entdeckung der Verlustaversion den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften (2002). Ihr Werk hat die gesamte Verhaltensökonomie begründet.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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