Währungsreform
Eine Währungsreform ist die Einführung einer neuen Währung, die die alte ersetzt – meist nach einer schweren Wirtschaftskrise oder Hyperinflation.
Deutschlands Währungsreformen:
1948 – Die D-Mark:
• Ersetzte die wertlose Reichsmark
• Jeder Bürger erhielt 40 DM Kopfgeld (später nochmal 20 DM)
• Bankguthaben wurden 10:1 umgestellt (10 RM = 1 DM)
• Folge: Wirtschaftswunder – plötzlich waren die Geschäfte voll
2002 – Der Euro:
• Ersetzte die D-Mark und 11 weitere europäische Währungen
• Umrechnungskurs: 1 Euro = 1,95583 DM (unwiderruflich fest)
• Bargeld-Umstellung in der Nacht vom 31.12.2001 auf 01.01.2002
• Viele Deutsche klagten über gefühlte Preiserhöhungen („Teuro“)
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