Crac de 1929
Am 24. Oktober 1929 („Black Thursday“, in Europa „Schwarzer Freitag“) stürzte die New Yorker Börse ab und löste die größte Wirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts aus.
Was passierte: Die Aktienkurse waren in den 1920ern („Roaring Twenties“) massiv gestiegen – befeuert durch Spekulation auf Kredit. Am 24. Oktober brach die Panik aus. In wenigen Tagen verloren Aktien 25% ihres Werts. Bis 1932 fiel der Dow Jones um 89%.
Die Folgen: Bankpleiten (tausende US-Banken schlossen), Massenarbeitslosigkeit (25% in den USA, 30% in Deutschland), Armut, Hunger. In Deutschland trug die Krise zum Aufstieg der Nationalsozialisten bei.
Was wir daraus lernen: Spekulation auf Kredit ist extrem gefährlich. Diversifikation schützt. Und: Märkte erholen sich – aber es kann Jahre oder Jahrzehnte dauern.
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