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Hedging

BörseErwachsene
Absicherung gegen Risiken: Ein Bauer verkauft seine Ernte schon jetzt zu einem festen Preis für die Zukunft (Futures). Schützt vor Preisschwankungen. Auch Unternehmen hedgen Währungsrisiken.

Hedging ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken durch Gegengeschäfte.

Klassisches Beispiel:

Ein Weizenbauer weiß nicht, was sein Weizen in 6 Monaten bei der Ernte kosten wird. Er verkauft ihn HEUTE per Future-Kontrakt zu 250€/Tonne für Lieferung in 6 Monaten. Egal ob der Preis steigt oder fällt – er bekommt 250€. Risiko eliminiert.

Wo Hedging im Alltag vorkommt:

Fluggesellschaften: Sichern Kerosinpreise per Futures ab (Lufthansa!)
Exporteure: Sichern Währungskurse ab (VW exportiert in Dollar, aber Kosten sind in Euro)
Immobilienkäufer: Feste Zinsbindung ist eine Form von Hedging (Schutz vor steigenden Zinsen)

Für Privatanleger: Hedging ist meistens NICHT nötig. Bei langfristigem ETF-Sparplan ist die beste „Absicherung“ Diversifikation und ein langer Zeithorizont. Professionelles Hedging mit Optionen und Futures ist komplex und teuer.

Wusstest du? Der Begriff „Hedge Fund“ kommt daher, dass die ersten Hedgefonds in den 1940ern Aktienrisiken durch Leerverkäufe absicherten („hedgten“). Heute machen die meisten Hedgefonds das GEGENTEIL: Sie gehen extreme Risiken ein.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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