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Kontopfändung

Bankingab 13 J.
Wenn ein Gläubiger dein Bankkonto sperren lässt: Du kommst nicht mehr an dein Geld. Schutz: P-Konto (Pfändungsschutzkonto) – sichert das Existenzminimum.

Bei einer Kontopfändung wird dein Bankkonto auf Anordnung eines Gerichts gesperrt. Ein Gläubiger hat einen vollstreckbaren Titel (z.B. Mahnbescheid ohne Widerspruch) und lässt dein Konto pfänden.

Was passiert:

• Dein Konto wird für 4 Wochen gesperrt
• Du kannst kein Geld abheben, überweisen oder bezahlen
• Eingehende Zahlungen (Gehalt!) werden für den Gläubiger gesichert
• Daueraufträge und Lastschriften werden nicht ausgeführt (Miete!)

Schutz – Das P-Konto:

• Jedes Girokonto kann in ein P-Konto umgewandelt werden (kostenlos)
• Schützt ca. 1.410€/Monat (2026) vor Pfändung
• Erhöhung möglich für Unterhaltspflichten (Kinder)
Wichtig: VOR einer drohenden Pfändung umwandeln!

Was tun bei Pfändung? Sofort zur Bank, P-Konto beantragen, Schuldnerberatung kontaktieren. Und: Die zugrunde liegende Schuld klären – ignorieren macht alles schlimmer.

Wusstest du? Pro Jahr werden in Deutschland über 3 Millionen Kontopfändungen durchgeführt. Ohne P-Konto können Betroffene nicht mal ihre Miete oder Lebensmittel bezahlen.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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