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Renditereihenfolge-Risiko

InvestierenErwachsene
Das größte Risiko beim Entsparen: Wenn die Börse in den ersten Rentenjahren crasht, geht dein Geld viel schneller aus als geplant – auch wenn die durchschnittliche Rendite stimmt.

Das Renditereihenfolge-Risiko (Sequence of Returns Risk) ist das größte Risiko in der Entnahmephase – also wenn du im Ruhestand Geld aus deinem Depot entnimmst.

Das Problem:

Zwei Anleger investieren 30 Jahre lang gleich viel und erzielen die gleiche Durchschnittsrendite von 7%. Aber: Anleger A erlebt den Crash am ANFANG, Anleger B am ENDE.

Anleger A (Crash früh): Portfolio erholt sich während der Ansparphase → Kein Problem
Anleger B (Crash am Anfang der Entnahmephase): Er verkauft Anteile zu niedrigen Kursen um Rechnungen zu bezahlen → Portfolio erholt sich NIE vollständig → Geld geht vorzeitig aus!

Gegenmittel:

✅ 2–3 Jahresausgaben in Tagesgeld/Festgeld halten (nicht in Aktien!). Bei Crash: Aus diesem Puffer leben statt Aktien zu verkaufen
✅ Flexible Entnahme: In schlechten Börsenjahren weniger entnehmen
✅ 4%-Regel als Orientierung (aber flexibel anpassen)

Wusstest du? Die 4%-Regel (William Bengen, 1994) besagt: Du kannst jährlich 4% deines Portfolios entnehmen und es reicht statistisch für 30 Jahre. ABER: In schlechten Renditereihenfolgen kann auch das zu viel sein.
Fehlt etwas oder geht es besser?
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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