Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung (auch Cashflow-Statement) zeigt, wie sich der Bestand an liquiden Mitteln eines Unternehmens in einem Zeitraum verändert hat.
3 Bereiche:
1. Cashflow aus operativer Tätigkeit:
• Geld aus dem normalen Geschäftsbetrieb
• Jahresüberschuss + Abschreibungen ± Veränderung Umlaufvermögen
• Der wichtigste Cashflow – positiv = Kerngeschäft verdient Geld
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit:
• Käufe/Verkäufe von Anlagen, Maschinen, Beteiligungen
• Meistens negativ (das ist gut – Unternehmen investiert in Wachstum)
• Positiv z.B. bei Verkäufen von Unternehmensteilen
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:
• Aufnahme/Rückzahlung von Krediten
• Aktienemissionen, Aktienrückkäufe
• Dividendenzahlungen (negativ)
Indirekte Methode (Standard in Deutschland):
• Startet beim Jahresüberschuss
• Addiert nicht-zahlungswirksame Posten zurück (Abschreibungen, Rückstellungen)
• Berücksichtigt Veränderungen im Working Capital
Rechnungslegungsstandard:
• DRS 21: Deutscher Rechnungslegungs Standard für Kapitalflussrechnung
• IAS 7: Internationaler Standard (IFRS)
• Pflicht für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen
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