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Kapitalflussrechnung

GründerErwachsene
Zeigt woher das Geld eines Unternehmens kommt und wohin es fließt – aufgeteilt in operatives Geschäft, Investitionen und Finanzierung. Pflicht für börsennotierte Unternehmen (DRS 21).

Die Kapitalflussrechnung (auch Cashflow-Statement) zeigt, wie sich der Bestand an liquiden Mitteln eines Unternehmens in einem Zeitraum verändert hat.

3 Bereiche:

1. Cashflow aus operativer Tätigkeit:

• Geld aus dem normalen Geschäftsbetrieb
• Jahresüberschuss + Abschreibungen ± Veränderung Umlaufvermögen
Der wichtigste Cashflow – positiv = Kerngeschäft verdient Geld

2. Cashflow aus Investitionstätigkeit:

• Käufe/Verkäufe von Anlagen, Maschinen, Beteiligungen
• Meistens negativ (das ist gut – Unternehmen investiert in Wachstum)
• Positiv z.B. bei Verkäufen von Unternehmensteilen

3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:

• Aufnahme/Rückzahlung von Krediten
• Aktienemissionen, Aktienrückkäufe
• Dividendenzahlungen (negativ)

Indirekte Methode (Standard in Deutschland):

• Startet beim Jahresüberschuss
• Addiert nicht-zahlungswirksame Posten zurück (Abschreibungen, Rückstellungen)
• Berücksichtigt Veränderungen im Working Capital

Rechnungslegungsstandard:

DRS 21: Deutscher Rechnungslegungs Standard für Kapitalflussrechnung
IAS 7: Internationaler Standard (IFRS)
• Pflicht für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen

Wusstest du? Apple generiert über 100 Milliarden Dollar operativen Cashflow pro Jahr – so viel, dass das Unternehmen regelmäßig eigene Aktien für 90+ Milliarden Dollar zurückkauft, weil es nicht weiß wohin mit dem Geld.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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