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Indexmiete

ImmobilienErwachsene
Die Miete ist an den Verbraucherpreisindex (Inflation) gekoppelt. Steigt die Inflation um 5%, darf der Vermieter die Miete um 5% erhöhen. In Zeiten hoher Inflation nachteilig für Mieter.

Bei einer Indexmiete ist die Mieterhöhung an den Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts gekoppelt.

So funktioniert es:

• Im Mietvertrag wird eine Indexklausel vereinbart
• Steigt der Verbraucherpreisindex, darf die Miete proportional steigen
• Erhöhung nur einmal pro Jahr, schriftlich mit Berechnung

Beispiel: Kaltmiete 800€. Verbraucherpreisindex steigt um 4% → neue Miete: 832€ (+32€/Monat).

Vorteile für Mieter:

✅ Keine überraschenden Mietspiegelgutachten
✅ Transparente, berechenbare Erhöhungen
✅ Modernisierungsumlage ausgeschlossen

Nachteile (2022/23 deutlich geworden):

❌ Bei hoher Inflation steigt die Miete stark (2022: +8%!)
❌ Inflationsbedingte Mieterhöhungen fühlen sich unfair an
❌ Kein Deckel wie bei der Mietpreisbremse

Wusstest du? 2022 stiegen Indexmieten um bis zu 10% – weil die Inflation auf über 8% sprang. Viele Mieter mit Indexklausel zahlten plötzlich 80–100€ mehr pro Monat.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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