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Eigenkapital

ImmobilienErwachsene
Das eigene Geld, das du beim Immobilienkauf einbringst. Empfohlen: mindestens 20% des Kaufpreises plus Kaufnebenkosten (gesamt ca. 30%).

Eigenkapital ist das Vermögen, das du selbst in eine Investition einbringst – ohne Kredit. Bei Immobilien: dein Anteil am Kaufpreis plus Kaufnebenkosten.

Wie viel Eigenkapital brauchst du?

Empfohlen: Mindestens 20% des Kaufpreises + Kaufnebenkosten (10–15%)
Optimal: 30%+ – bessere Zinsen, niedrigere Rate
Minimum: Kaufnebenkosten (10–15%) solltest du IMMER selbst bezahlen

Warum Eigenkapital den Zins beeinflusst:

20% Eigenkapital: Beste Zinsen („erstrangige Besicherung“)
10% Eigenkapital: 0,2–0,3% höherer Zins
0% (Vollfinanzierung): 0,5–1,0% höherer Zins
• Bei 300.000€ Kredit: Jeder 0,5% mehr Zins = ca. 15.000€ mehr Zinsen über 20 Jahre

Woher Eigenkapital nehmen?

• Ersparnisse (Tagesgeld, ETF-Depot)
• Bausparvertrag (Guthabenteil)
• Schenkung von Eltern/Großeltern (Freibetrag 400.000€/Kind!)
• Vermögenswirksame Leistungen
NICHT empfohlen: Notgroschen auflösen oder Konsumkredit aufnehmen

Wusstest du? Eine 100%-Finanzierung (ohne Eigenkapital) ist zwar möglich, aber deutlich teurer: Der Zinssatz ist ca. 0,5–1,0 Prozentpunkte höher als bei 20% Eigenkapital.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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