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Immobilienblase

Immobilienab 9 J.
Wenn Immobilienpreise weit über den realen Wert steigen – getrieben durch Spekulation und billiges Geld. Die Blase platzt wenn die Zinsen steigen oder die Nachfrage einbricht. 2022/23: Korrektur in DE um 5–15%.

Eine Immobilienblase entsteht, wenn Immobilienpreise über den fundamental gerechtfertigten Wert steigen – getrieben durch Spekulation, billige Kredite und Überoptimismus.

Wie eine Blase entsteht:

1. Niedrige Zinsen: Kredite werden billig → mehr Menschen kaufen
2. Steigende Nachfrage: Mehr Käufer → Preise steigen
3. Spekulation: „Immobilien steigen immer!“ → Noch mehr Käufer
4. FOMO: „Wenn ich jetzt nicht kaufe, kann ich es mir nie leisten!“
5. Blase: Preise haben keinen Bezug mehr zur Realität (Mietrenditen <2%)

Wie die Blase platzt:

• Zinsen steigen (EZB 2022: 0% → 4,5%) → Kredite werden teuer
• Käufer können sich die Raten nicht mehr leisten
• Nachfrage bricht ein → Preise fallen

Deutschland 2022–2024:

• Immobilienpreise fielen 5–15% (je nach Region)
• Neubau brach um 40% ein (Bauträger-Insolvenzen!)
• Keine „Blase“ im amerikanischen Sinne (keine Subprime-Kredite), aber eine deutliche Korrektur

Historische Blasen:

USA 2006–2008: Hauspreis-Crash löste die globale Finanzkrise aus
Spanien 2008: Preise fielen um 40%, Geisterstädte
Japan 1990: Immobiliencrash – Preise erholten sich ERST nach 30 Jahren

Wusstest du? Auf dem Höhepunkt der japanischen Immobilienblase 1989 war der Grundstückswert des Kaiserpalastes in Tokio theoretisch mehr wert als der gesamte US-Bundesstaat Kalifornien.
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📅 Stand: 10. Juli 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber SaveFoxyFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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